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Waffenschrank

Informieren Sie sich über die Fachbegriffe der Notdienst-Branche.

Fachbegriff

Was ist ein Waffenschrank?

Ein Waffenschrank dient als tresorähnliche Aufbewahrungsmöglichkeit für Waffen, die gesichert und nur für ausgewählte Personen zugänglich sein sollten. Ein Waffenschrank gibt es den Waffen angepasst in unterschiedlichen Ausführungen, sowohl für Lang- sowie Kurzwaffen und Munition.

 

Was ist zu beachten?

Bei der Anschaffung eines Waffenschranks ist die Sicherheitsstufe ein wichtiges Kriterium. Die bisherigen Waffenschränke mit der Sicherheitsstufe A und B werden zukünftig im Handel durch Waffenschränke der Sicherheitsstufe 0 und 1 ausgetauscht und sind durch die Norm EN 1143-1 zertifiziert. Aus dem Grund sollte sich bei einer Neuanschaffung auf einen Waffenschrank der Stufe 0 oder 1 fokussiert werden.

Der Vorteil eines Waffentresors der Sicherheitsstufe 1 ist, dass die Munition nicht gesondert aufbewahrt werden muss und die Lagerung von einer unbegrenzten Anzahl an Lang- und Kurzwaffen zulässig ist. Zudem können andere Wertgegenstände platziert werden, da es sich bei dieser Art von Waffenschrank, um einen Wertschutzschrank handelt.

Beim Kauf eines Waffenschranks sollte auf ein elektronisches Zahlenschloss Wert gelegt werden. Wichtig ist auch, welche Waffen (Anzahl und Größe) gegenwärtig und zukünftig in dem Waffenschrank gelagert werden sollen. Preislich variieren die Waffenschränke von 300 bis 3.000 Euro aufwärts.

 

Welche gesetzliche Grundlage gibt es?

Die gesicherte Form der Aufbewahrung von Waffen ist in Deutschland nach § 36 des Waffengesetzes festgeschrieben. Gesetzlich gesehen muss die Munition von der Waffe getrennt aufbewahrt werden. Eine Überkreuzaufbewahrung ist nur bei Waffenschränken erlaubt, die ein zusätzlich verschließbares Innenfach haben. Dies trifft nur auf Waffenschränke der Sicherheitsstufe B zu. Ausgenommen von dieser Regelung sind Waffenschränke der Sicherheitsstufe 0 und 1.

Eine gesetzliche Kontrolle der Waffenaufbewahrung erfolgt zum einen über die Vorlage der Rechnung. Zum anderen muss mit unangemeldeten Kontrollbesuchen seitens der Behörden gerechnet werden. Wird gegen die Vorschriften der Aufbewahrung fahrlässig verstoßen, erfolgt ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Bei einem vorsätzlichen Verstoß kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.