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Videoüberwachung

Informieren Sie sich über die Fachbegriffe der Notdienst-Branche.

Fachbegriff

Was ist Videoüberwachung?

Allgemein versteht sich unter Videoüberwachung, die Aufnahme und Beobachtung einer ausgewählten Fläche oder Raums. Die Videoüberwachung folgt einem stetigen Trend. Von öffentlich zugänglichen Räumen über gewerbliche Akteure bis hin zu privaten Haushalten nimmt das Thema Videoüberwachung einen wachsenden Stellenwert ein.

Die Beobachtung und Aufnahme der Umwelt unabhängig von öffentlichen, gewerblichen oder privaten Bereichen unterliegt strengen Auflagen, da das allgemeine Persönlichkeitsrecht, das im Grundgesetz verankert ist, u. a. durch eine Videoüberwachung beeinträchtig werden kann.

 

Welche Auflagen gibt es für eine Videoüberwachung?

Bei der Nutzung von Überwachungskameras im privaten Bereich ist sowohl auf die Rechtmäßigkeit als auch auf die Verhältnismäßigkeit zu achten.

Rechtsmäßigkeit bedeutet in dem Fall, dass nur das eigene Grundstück gefilmt werden darf. Das Nachbargrundstück, öffentliche Fläche, wie Gehwege oder Parkplätze, Kennzeichen, Personen oder Merkmale die eine Identifizierung zu lassen dürfen nicht gefilmt werden. Ergänzend muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass eine Videoüberwachung auf dem Grundstück vorgenommen wird. Vermieter sind in der Pflicht Mieter über die Videoüberwachung auf dem Grundstück zu informieren und eine Zustimmung einzuholen. Die gleiche Sachlage ergibt sich für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Hier finden Sie auch weitere Informationen zum Thema Zulässigkeit der Videoüberwachung am Arbeitsplatz.

Unter Verhältnismäßigkeit versteht sich einen berechtigten Grund für eine Videoüberwachung zu haben, zum Beispiel um sich vor einen Einbruch zu schützen. Zudem dürfen keine Audioaufnahmen vorgenommen werden. Besitzt die Videoüberwachung eine Audiofunktion, muss diese deaktiviert werden, da die Aufnahme von Gesprächen rechtswidrig ist.

 

Welche Arten von Videoüberwachung gibt es?

Aufgrund der steigenden Nachfrage wird eine große Auswahl an Überwachungskameras und -systemen angeboten, die den individuellen Anforderungen gerecht werden. Es gibt zum einen die Unterscheidung von analogen und digitalen Überwachungskameras, wobei die digitalen von der Bildqualität eine detailliertere und schärfere Auflösung bieten. Weiterhin können schwenkbare Überwachungskameras ausgewählt werden, die einen größeren Bereich abdecken.

Ausgewählte Kameras besitzen zudem Infraroterkennung, um zusätzlich in der Nacht die Umgebung optimal abzudecken und etwaige Wärmequellen wahrzunehmen. Die Übertragungsart unterscheidet sich in einer kabellosen sowie kabelabhängigen Variante und Überwachungskameras die Außen genutzt werden sind witterungsbedingt geschützt. Es gibt somit ein breites Spektrum an Überwachungskameras, die sich wiederum in der Qualität und Preis stark unterscheiden.

Kostentechnisch spielen sich klassische Überwachungskameras in einem Preisraum von 50 bis 320 Euro. Für Kamerasysteme sind höhere Kosten einzuplanen.  Dennoch kann für die Videoüberwachung ein Zuschuss bei der Förderbank Kfw beantragt werden, da eine Videoüberwachung, die dem Einbruchschutz dient, vom Staat bezuschusst wird.