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Löschdecke

Informieren Sie sich über die Fachbegriffe der Notdienst-Branche.

Fachbegriff

Was ist eine Löschdecke?

Eine Löschdecke ist ein Mittel zum Löschen des Feuers bei einem kleineren Entstehungsbrand. Dieses Löschmittel sorgt für ein zügiges Ersticken des Feuers, indem die Decke den Brandherd vollkommen abdeckt und dadurch die Zufuhr von Sauerstoff trennt. Löschdecken bestehen aus schwer entflammbaren und flammenhemmenden Materialien. Die deutsche Bezeichnung "Löschdecke" ist ein genormter Begriff.

Früher war der Begriff Feuerlöschdecke üblich, der im allgemeinen Sprachgebrauch heute immer noch verwendet wird. Im Jahr 2002 wurde die Norm DIN 14155 für Löschdecken von dem "DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW)" aufgehoben, da nach dieser genormte Löschdecken nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprachen.

Ersetzt wurde diese durch die gegenwärtig noch immer existierende Norm DIN EN 1869. Löschdecken eignen sich nach neuesten Erkenntnissen nur bedingt für Fettbrände, wie sie zum Beispiel häufig in Verbindung mit Speiseöl oder Speisefett entstehen.

 

Welche Arten von Löschdecken gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Löschdecken, unter anderem für industrielle Einsätze in Großküchen und für den privaten Heimgebrauch. Hinsichtlich des Materials können Löschdecken aus einem speziell behandelten Baumwollgewebe, Glasfasergewebe oder Meta-Aramidfaser-Gewebe bestehen, die schwer entflammbar und hitzebeständig sind.

Löschdecken können für kleine Brandherde und Entstehungsbrände eingesetzt werden. Zum erfolgreichen Ersticken des Feuers müssen Löschdecken den Brandherd vollständig abdecken. Es gibt Löschdecken in verschiedenen Größen. Grundsätzlich gilt, je größer eine Löschdecke ist, desto besser.

 

Für welche Einsätze sind Löschdecken geeignet?

Löschdecken sollten nicht bei einem Fettbrand eingesetzt werden, da diese nach neuesten Erkenntnissen nicht für die Brandklasse F geeignet sind und nicht standhalten. Die Norm DIN EN 1869 bezieht sich bei Löschdecken nur auf Frittiereinrichtungen mit einer Füllmenge von maximal 3 Liter Speiseöl oder Speisefett.

Dazu gehören Geräte für den privaten Hausgebrauch, wie zum Beispiel Fritteusen und Fondues. Löschdecken dürfen für die Bekämpfung von einem Fettbrand nicht in gewerblichen und öffentlichen Bereichen eingesetzt werden. Zudem ist eine Löschdecke auch nicht für einen Personenbrand geeignet. Ein bewährtes Mittel zur Branderkennung sind Rauchmelder. Um Brände einzudemmen kann eine  Brandschutztür und ein oder mehrere Brandschutzfenster von Vorteil sein.