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Aufschraubschloss

Informieren Sie sich über die Fachbegriffe der Notdienst-Branche.

Fachbegriff

Was ist ein Aufschraubschloss?

Aufschraubschlösser sind auch unter den Bezeichnungen Kastenschloss, Anbauschloss oder Aufsatzschloss bekannt. Es wird auf der Tür-Innenseite als zusätzliche Türsicherung montiert. Kastenschlösser haben entweder ein festes oder auch ein variables Dornmaß. Meist lassen sie sich sowohl für rechte als auch für linke Stumpf- und Falztüren verwenden. Meist wurden bzw. werden sie in Deutschland in Kombination mit Klinken (Türdrückern) verwendet, während man in den Ländern England und Frankreich zumeist Drehknäufe vorfindet.

 

Welche Arten von Aufschraubschlösser gibt es?

Die verschiedenen Arten eines Aufschraubschlosses sind das Kasten - Fallenschloss, das Kasten-Fallen-Riegelschloss (mit Fallenzieher), das Kasten - Riegelschloss sowie das Kastenschloss mit Sperrbügel, welche Teil einer Schließanlage sein können. Diese Schloss-Variante besitzt den Vorteil, dass lediglich zwei Bohrungen - für den Drücker und den Schlüssel - für die Montage nötig sind. Daher lässt sich ein Aufschraubschloss leicht anbringen und kann auch an Türen zum Einsatz kommen, deren zu geringe Stärke die Installation eines Einsteckschlosses nicht zulässt.

 

Wo wird ein Aufschraubschloss eingesetzt?

Heute wurden bei vielen Anwendungen Aufschraubschlösser durch die deutlich eleganter wirkenden Einsteckschlösser ersetzt, denn diese haben gegenüber der Kastenschlösser den Vorteil, dass sie sich nicht einfach abschrauben lassen. Heute werden Kastenschlösser daher meist nur noch an rein zweckmäßigen und einfachen Türen verwendet, z. B. am Schuppen, der Gartenlaube, an Gartentoren oder bei Kellerräumen. Es wird kein aufwendiger Schließzylinder verwendet. Auch Nachbauten historischer Aufschraubschlösser werden für die Nutzung bei stilechten Restaurierungen und bei der Denkmalpflege eigens hergestellt.