Marderkot erkennen: ein Zeichen für Marderbefall?

Einen Marder erkennen Sie häufig an seinen Futterspuren, aber noch viel bedeutender ist sein Kot. Denn dieser gibt Aufschluss darüber, ob er sich in der Nähe befindet und Sie entsprechende Vorkehrungen treffen müssen.

Sie haben die Losung entdeckt? Wir erklären Ihnen, wie sie diese eindeutig erkennen und wie Sie bei der Entfernung der Kotstelle korrekt vorgehen sollten.

Wie sieht Marderkot aus?


Der typische Marderkot ist selbst für Laien sehr einfach zu erkennen. Er ähnelt nicht nur dem der Katze, sondern hat auch noch einige weitere spezifische Merkmale:

Der Kot eines Marders hat eine wurstartige Form, die zum Ende hin zu einer Spitze verläuft und kann bis zu ca. 2 Zentimeter Durchmesser erreichen sowie bis zu 10 Zentimeter lang sein. Die Losung kommt durch ihre längliche Form dem einer Katze sehr nahe.

Da sich der Schädling nicht nur von kleinen Säugetieren wie z. B. Vögeln oder kleineren Raubtieren ernährt, sondern auch von Eiern, Insekten, Würmern, Früchten, Beeren und Nüssen, hat der Kot in der Regel ein sehr kerniges Aussehen.

Zudem ist hierin auch gut zu erkennen, welche Nahrung das Tier zu sich genommen hat. Sie werden hier Federn, Körner oder Früchte finden, die nicht vollständig verdaut wurden.

Sehr unangenehm wird Ihnen der Geruch auffallen, welcher Ihnen entgegenkommen wird. Marderkot oder wie man in der Fachsprache sagt „LOSUNG“, riecht sehr stark und streng. Auch dies ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass hier ein Befall vorliegt.

Handelt es sich tatsächlich um einen Befall, werden Sie dies bereits beim Betreten des Dachbodens bemerken. Durch den Kot und den Urin, welchen der Marder hier hinterlässt, werden Sie – wie zuvor schon angesprochen, einen intensiven Geruch bemerken.

Wo finden Sie Marderkot typischerweise?


Die Losung kann an den unterschiedlichsten Orten zu finden sein. Denn die Tiere können sich im Haus, auf dem Dachboden, dem Carport, der Garage oder sogar in der Motorhaube Ihres Autos aufhalten.

Fester Platz

Eines ist aber immer gleich. Gekotet wird immer an einem festen Platz, welcher sich in der Nähe des Schlafplatzes befindet. Das liegt zum einen daran, dass die Tiere sehr scheu sind und ihre sichere Umgebung nur innerhalb eines bestimmten Radius verlassen. Zum anderen halten diese Tiere ihre Schlafplätze sauber.

Sollten Sie eine von Ihnen entdeckte Kotstelle reinigen, sucht sich der Marder einen neuen Platz. Interessant für Sie zu wissen:

Bei den Tieren, die sich in menschlichen Behausungen wohl fühlen, handelt es sich um die sogenannten Steinmarder, denn diese Leben in Mauern, Scheunen oder Felsspalten. Sie halten sich also immer in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf, im Gegensatz zum echten Marder, den Sie nie bis selten zu Gesicht bekommen. Denn dieser lebt vollkommen zurückgezogen in Wäldern und Baumhöhlen.

Ist Marderkot gefährlich?


Grundsätzlich können wir Sie beruhigen: Marderkot ist nicht gefährlicher als der von anderen Tieren, wenn es speziell um die Übertragung von Krankheiten auf den Menschen oder ähnliches geht.

Er ist jedoch auf eine andere Weise gefährlich bzw. schädlich. Kotet der Schädling beispielsweise auf dem Dachboden und dies bleibt für eine geraume Zeit unbemerkt, kann die Losung sowie der Urin des Tieres unter Umständen Schäden an der Isolierung verursachen.

Marderkot im Auto

Ebenso wenn sich das Tier unbemerkt unter der Motorhaube Ihres Autos einnistet. Durch die Hitze, welche durch den Motor im Motorraum entsteht, kann sich vorhandener Kot in die einzelnen Motorkomponenten sprichwörtlich einbrennen.

Darüber hinaus sollten Sie die Losung natürlich niemals mit bloßen Händen anfassen, da diese Keime oder Würmer enthalten kann.

Marderkot richtig entfernen


Haben Sie den „Toilettenplatz“ eines Marders ausgemacht, sollten Sie diesen am besten schnellstmöglich säubern. Das hat mehrere Gründe.

Wie zuvor schon angesprochen, ist die Losung für den Menschen ungefährlich. Jedoch kann sie erhebliche Schäden an Haus, Garage oder Auto anrichten, welche teuer für Sie werden können.

Hat ein männlicher Marder die Duftnoten eines anderen Marders aufgenommen, orientiert er sich an seinem Konkurrenten. Das bedeutet, wenn Sie zu lange warten, haben Sie vielleicht nicht nur einen Schädling, gegen den Sie vorgehen müssen, sondern zwei oder mehr.

Bevor Sie sich an die Entfernung des Marderkots machen, sollten Sie unbedingt Handschuhe anziehen, damit Sie nicht mit Ihren bloßen Händen mit der Losung in Berührung kommen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Keime oder Würmer keine Infektionen bei Ihnen verursachen.

Den Kot können Sie am einfachsten über die Bio-Tonne entsorgen. Nachdem Sie diesen entfernt haben, sollten Sie die Stelle mit Essig oder Essigessenz mehrfach und ordentlich reinigen. Nur so kann der strenge Geruch eliminiert werden.

Liegt ein Marderbefall vor?


Wenn Sie Marderkot in Ihrem Haus, auf dem Dachboden, der Garage oder am Auto finden, können Sie stark davon ausgehen, dass ein Befall vorliegt. Denn wenn Sie Kot finden, bedeutet das, dass das Tier sich ganz in der Nähe eingenistet und dort ebenfalls seinen Schlafplatz hat.

Es handelt sich also nicht um eine einmalige Sache, sodass Sie denken könnten, es war vielleicht ein Marder auf dem Durchzug. Um ganz sicher zu sein, sollten Sie die Kotstelle mehrere Tage genau beobachten. Finden Sie von Tag zu Tag mehr Kot an der gleichen Stelle, sollten Sie schnellstmöglich handeln und das Tier vertreiben.

Marder vertreiben


Bevor Sie sich an die Bekämpfung bzw. die Vertreibung eines oder mehrerer Marder machen, müssen Sie wissen, dass diese Tiere geschützt sind. Das heißt, Sie dürfen keinesfalls Gift oder dergleichen anwenden, welches dem Tier schadet. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag "Marder vergiften - Darf man Marder töten?".

Ihnen bleibt einzig und allein das Vertreiben mittels Hilfsmitteln wie speziellen Ultraschallgeräten, die Sie sowohl im Haus, der Garage, dem Carport oder auch im Motorraum Ihres Autos anbringen können.

Die Ultraschallgeräte erzeugen Töne, die ein Marder als Warngeräusche wahrnimmt. Somit können Sie den Schädling auf natürliche Art und Weise vertreiben. Alternativ können Sie es auch mit sogenanntem Anti-Marder-Spray versuchen.

Fazit: Marderkot als Anzeichen für Marderbefall


Der einfachste Weg, einen Marderbefall festzustellen, ist die Losung. Denn wie Sie bereits innerhalb des Artikels lesen konnten, koten die Tiere immer in der Nähe ihres Schlafplatzes und somit dort, wo sie sich eingenistet haben.

Wenn Sie die Kotstelle also ein paar Tage beobachten und die Losung eindeutig zuordnen können, müssen Sie versuchen, das Tier zu vertreiben.

Wenn Sie dabei ganz auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie einen professionellen Kammerjäger beauftragen. Denn dieser kennt sich mit der Mardervergrämung bzw. Abwehr bestens aus und kann Sie hierbei fachmännisch beraten.

Mardervergrämung mit Notprofi

Das Team von Notprofi steht Ihnen genau hierfür 24 Stunde, 7 Tage in der Woche zur Verfügung. Notprofi vermittelt Ihnen einen geprüften Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe, der nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch langjährige Erfahrung bei der Mardervergrämung einsetzt. Und dank der Notprofi-Preisgarantie sind Sie stets auf der sicheren Seite, wenn es um die Kosten für die Mardervertreibung geht.