Marder im Haus? So verjagen Sie ihn vom Dachboden!

Hat es sich ein Marder im Haus erst einmal so richtig gemütlich gemacht, wird man ihn nur schwer wieder los. So niedlich die possierlichen Tiere auch sind, ein kooperatives Zusammenleben mit Menschen ist meist zum Scheitern verurteilt. Denn die kleinen Eindringlinge sind nicht nur gut darin, die nächtliche Ruhe zu stören, sondern können auch große Schäden an Ihrem Haus anrichten.

In unserem Beitrag erfahren Sie, wie Sie den Eindringling schnell wieder loswerden und welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten, um sich vor einem Marderbefall zu schützen.

Woran merken Sie, dass Sie einen Marder im Haus haben?


Wenn Sie den ungebetenen Gast zu Gesicht zu bekommen möchten, müssen Sie schon sehr viel Glück haben. Marder sind scheue und nachtaktive Tiere. Sie meiden Menschenkontakt und sind sehr geschickt darin, diesen zu umgehen. Tagsüber schlafen sie in ihren Unterschlüpfen und halten nachts ihre Mitbewohner auf Trab.

Eine Marderart, die besonders gerne in urbanen Gebieten unterwegs ist, ist der Steinmarder: Sie lieben menschliche Behausungen. Vor allem in den Wintermonaten bevorzugen sie eine geschützte und wenn möglich warme Umgebung und machen es sich hier so richtig gemütlich. Sogar im Motorraum von Autos und in Garagen fühlen sie sich richtig wohl. Bei Häusern bevorzugen sie die oberen Etagen und lassen sich deshalb meist auf dem Dachboden nieder. Im Keller findet man sie so gut wie nie.

4 Anzeichen für einen Marderbefall im Haus

  1. trappelnde, polternde Geräusche auf dem Dachboden
  2. Kot- und Urinspuren auf dem Dachboden oder auch im Garten
  3. unangenehme Gerüche nach Fäkalien
  4. Überreste von Aas

Tunnelgänge in der Dachisolierung sind ein weiteres Indiz für einen Marderbefall in den eigenen vier Wänden. Die kleinen Raubtiere sind extrem vorsichtig und legen deshalb immer mehrere Wege zu ihrem Versteck an.

Steinmarder sind auch sehr reinliche Tiere. Ähnlich wie Katzen trennen sie Schlafplatz und Toilette streng voneinander. Das bedeutet bei einem Marderbefall auf dem Dachboden, dass sich bei einem längeren Besuch die Kot- und Urinspuren vermehrt auf eine Stelle konzentrieren können. Das kann soweit führen, dass der Urin in den Boden eindringt und diesen sogar dauerhaft schädigt.

Wenn Sie lange nichts vom Marder hören, heißt das nicht, dass er für immer verschwunden ist. Marder haben meistens mehrere Verstecke in ihrem weiträumigen Revier. Sie bleiben manchmal über mehrere Wochen weg und kommen dann aber wieder zurück in ihr altes und sicheres Versteck.

Welchen Schaden können Steinmarder anrichten?


Wenn der neue Mitbewohner für längere Zeit unbemerkt bleibt, kann das sehr unangenehm werden. Verwesendes Aas, Kot- und Urinspuren können nicht nur zu einer penetranten Geruchsbelästigung im ganzen Haus führen, sondern auch Maden und andere Schädlinge anlocken. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann im schlimmsten Fall auch zu einer Plage werden. Außerdem können Marder mit ihren spitzen Zähnen die Bausubstanz und Dämmung des Hauses zerstören. Denn mit Vorliebe beißt das niedliche Tier in Dämm-Material, knabbert an Leitungen und frisst sich durch Isolierschichten. Der Schaden kann sogar so weit führen, dass sich Wärmebrücken bilden und es zu Schimmelbildung kommt.

Marder vertreiben - Wie werden Sie den Eindringling wieder los?


Ein Marder lässt sich nur schwer vertreiben oder fangen. Hat er es sich erst einmal auf dem Dachboden oder in der Garage gemütlich gemacht, wird man ihn nur mühselig wieder los. Wenn er auf dem Dachboden seine Junge aufzieht, sollten Sie ihn nicht dabei stören. Holen Sie sich besser fachlichen Beistand durch einen Profi. Spezialisierte Kammerjäger kennen die Aufzuchtzeiten und wissen am besten, wann und mit welchen Methoden Sie den Marder vertreiben können.

Marderbefall vorbeugen - Tipps und Tricks


Marder sind empfindliche Tiere. Sie mögen es nicht zu laut und auch auf bestimmte Gerüche reagieren sie sensibel. Folgendes können Sie versuchen, um es dem Marder bei Ihnen so ungemütlich wie möglich zu machen.

1. Zugang zum Haus erschweren

Versperren Sie dem Eindringling den Zugang zu Ihrem Haus. Entfernen Sie alle Aufstiegsmöglichkeiten an der Fassade, die es dem guten Kletterer erleichtern. auf's Dach zu steigen. Setzen Sie Blockaden ein, um ihn am Aufstieg zu hindern.

2. Schlupflöcher ausfindig machen und schließen

Für die schlanken Tiere ist es ein Leichtes, sich durch die noch so kleinsten Löcher Zugang zum Haus und zum Dachboden zu verschaffen. Sollten Sie selbst nicht fündig werden, holen Sie sich professionelle Hilfe. Ein Profi an Ihrer Seite erkennt die Schleichwege schnell und verschließt sie sogar mit dem passenden Material.

3. Machen Sie mal wieder richtig laut Musik

Marder sind unglaublich geräuschempfindlich. Laute Musik mögen Sie gar nicht. Drehen Sie Ihre Anlage mal so richtig laut auf, das schreckt den Eindringling ab. Die Methode erfordert allerdings sehr viel Durchhaltevermögen und könnte außerdem dem Frieden in Ihrer Nachbarschaft schaden.

4. Abschreckung durch Anti-Marder-Sprays

Im Fachhandel bekommen Sie allerlei Marderabwehr-Mittel, deren Wirkung allerdings nicht langfristig bewiesen ist – genauso wie Ultraschall-Vertreiber. Bemerkt das Tier, dass ihm die Methoden keinen Schaden zufügen können, lässt es sich nach einigen Malen nicht mehr davon beeindrucken und genießt volle Immunität.

Fazit: Haus vor Marder schützen und Profi beauftragen


Einen Marderbefall in Ihrem Haus oder Dachboden können Sie verhindern, indem Sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Lassen Sie nicht zu, dass es sich der Marder bei Ihnen Zuhause gemütlich macht. Schützen Sie sich mit baulichen Vorrichtungen bzw. entfernen Sie alles bauliche, was dem kletteraffinen Tier hilfreich beim Einstieg sein könnte.

Beauftragen Sie einen Kammerjäger in Ihrer Nähe und lassen Sie sich bei Ihren Schutzmaßnahmen unterstützen. Der Profi hilft Ihnen auch, wenn Sie bereits das Haus mit Ihrem neuen Mitbewohner teilen müssen. Warten Sie damit nicht allzu lang. So können Sie sich viel Zeit und Ärger sparen. Notprofi stellt Ihnen dafür kompetente Fachbetriebe an die Seite, die dank ihrer Ausbildung langjährigen Erfahrung schnell und effektiv gegen den ungebetenen Gast in Ihrem Haus vorgehen können. Finden Sie jetzt schnell und einfach auch in Ihrer Nähe den richtigen Fachmann für die Mardervergrämung!

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