Marder-Geräusche auf dem Dachboden? So erkennen Sie einen Marder sofort!

Marder-Geräusche können wirklich lästig und anstrengend sein. Gerade in der Nacht, wenn Sie sich zur Ruhe legen wollen, sind die Tiere aktiv. Das Tippeln, das Sie auf dem Dachboden hören, kann wirklich gruselig klingen, jedoch handelt es sich dabei nur um einen tierischen Besucher, den Sie schnellstmöglich vertreiben sollten.

Wir möchten Ihnen deshalb in diesem Artikel zeigen, an welchen Lauten und Geräuschen Sie den Eindringling im Haus am einfachsten identifizieren und mit welchen einfachen Mitteln Sie ihn vertreiben können.

Welche Laute macht ein Marder?


Der Marder an sich ist in der Regel ein sehr leiser und ruhiger Zeitgenosse. Auch wenn zur Abwechslung auf seinem Nahrungsplan Früchte oder Beeren stehen, ist er ein Raubtier, welches für die Nahrungssuche auf die Jagd geht. Er weiß sich also gut zu verstecken und fast geräuschlos zu bewegen.

Umso verwunderlicher ist es, welche Laute er von sich geben kann. Obwohl er zu den kleineren Lebewesen gehört, kann er extrem laut "schreien". Die Laute hören sich für uns kreischend und schrill an. Sie sind vergleichbar mit dem Schreien einer Katze, wenn diese sich mit einem anderen Artgenossen streitet.

"Geschrien" wird vor allem dann, wenn der Marder sich beispielsweise durch einen Hund bedroht fühlt oder er in Revierkämpfe verwickelt ist. In der Paarungszeit – also im Hochsommer – versucht er, mit dem Kreischen auf sich aufmerksam zu machen, um weibliche Artgenossen anzulocken.

Besonders gut lässt sich das Schreien in einer Lebendfalle nachvollziehen. Denn ist er hierin gefangen, fühlt er sich selbstverständlich bedroht und wird fauchen sowie aggressiv auf uns Menschen reagieren.

Geräusche auf dem Dachboden?


Hat sich ein Marder auf dem Dachboden eingenistet, erkennen Sie diesen sehr gut an seinen Geräuschen. Auch wenn Sie jetzt vielleicht vermuten, dass das an Lauten wie dem Kreischen oder Fauchen liegt, sind die Geräusche ganz andere.

Denn auf dem Dachboden fühlt er sich besonders wohl – er wird also weder kreischen noch fauchen. Das einzige, was Sie zu hören bekommen werden, ist das Tippeln der Pfoten, welches durch die Bewegungen auf dem Dachboden entsteht, und / oder ein Rascheln.

Vor allem nachts können sie das Tippeln der Pfoten hören, denn die Tiere sind nachtaktiv. Neben dem Tippeln und Rascheln hören Sie im schlimmsten Fall noch ein Nagen. Das aber nur, wenn der Marder beispielsweise die Isolierung, Dämmung oder Dichtungen unter dem Dach annagt.

Während des Hochsommers können Sie auch das Tippeln mehrerer Tiere auf dem Dachboden hören. Denn dann ist Paarungszeit und dies bedeutet, dass sich mindestens zwei Marder bei Ihnen im Haus eingenistet haben.

Bedenken Sie aber, dass ein Tippeln oder Rascheln nicht gleich heißen muss, dass ein Befall vorliegt. Es kann sich dabei genauso gut um Mäuse, Ratten oder vielleicht um die Nachbarskatze handeln.

Marderbefall erkennen: 4 einfache Anzeichen


Marderkot

Ein Befall lässt sich glücklicherweise relativ einfach an einigen einfachen Anzeichen erkennen. So unter anderem am Kot, den das Tier abgibt. Denn der Kot hat eine besondere Form und ein kerniges Aussehen. Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Geräusche im Dach

Neben dem Kot erkennen Sie einen Befall vor allem daran, dass die Geräusche auf dem Dachboden ausschließlich nachts auftreten. Denn der Marder ist nachtaktiv und verbringt den Tag an seinem Schlafplatz. Hören Sie also tagsüber etwas, handelt es sich zu großer Wahrscheinlichkeit um ein anderes Tier wie Maus, Ratte oder Katze.

Fußspuren

Weitere Indizien, welche auf einen Befall hindeuten, sind die Fußabdrücke, die der Schädling hinterlässt. Die Fußabdrücke ähneln, ebenso wie die Laute, einer Katze. Mit dem Unterschied, dass Sie in den Abdrücken bzw. Spuren auch die Krallen erkennen können. Sollten Sie Katzenfutter und Mehl zu Hause haben, können Sie dies auch ganz einfach testen. Deponieren Sie tagsüber auf dem Dachboden etwas Katzenfutter und kreisen es mit etwas Mehl ein. Wenn der Marder an das Futter will, wird er in das Mehl treten und hinterlässt eindeutige Fußabdrücke.

Geruch

Aber auch der Geruch kann ein eindeutiger Hinweis für einen Marder sein. Denn der Kot und der Urin des Tieres riechen sehr streng und stark im Vergleich zu dem von Maus, Ratte oder Katze.

Marder-Geräusche identifiziert: So vergrämen Sie ihn!


Haben Sie einen Marder anhand seiner Geräusche eindeutig identifiziert, sollten Sie diesen möglichst bald mit entsprechenden Mitteln vertreiben. Hierfür steht Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten zu Verfügung.

So können Sie auf spezielle Ultraschallgeräte oder Blitzlichter zurückgreifen. Die Ultraschallgeräte senden auf einem hohen Frequenzbereich, welche den Schädling vertreiben sollen. Auch das Blitzlicht schreckt die Tiere ab, sodass diese sich im Optimalfall einen anderen Platz zur Übernachtung suchen werden.

Da der Marder eine sehr feine Nase hat, können Sie auch Spray einsetzen. Eine etwas aufwendigere Methode wäre eine Lebendfalle, die Sie beispielsweise auf dem Dachboden oder im Garten aufstellen, um ihn lebendig einzufangen und im Anschluss wieder auszusetzen.

Wie genau Sie beim Vertreiben eines Marders vorgehen sollten und welche Möglichkeiten Ihnen hier zu Verfügung stehen?

Fazit: Bei merkwürdigen Geräuschen auf dem Dachboden aufmerksam sein!


Die Laute eines Marders (Siebenschläfers) klingen einzigartig. Das ist gut für Sie! Denn hat sich ein Tier bei Ihnen auf dem Dachboden eingenistet, lässt sich dieses anhand seiner kreischenden Laute sehr leicht erkennen. Leider jedoch werden Sie diese Laute nur in Ausnahmefällen zu hören bekommen, zum Beispiel in der Paarungszeit.

In allen anderen Jahreszeiten sind die Tiere sehr leise und zurückhaltend. Sie werden sie nie oder nur selten zu Gesicht bekommen, noch werden Sie irgendwelche Laute von ihnen hören. Woran Sie einen Befall dennoch erkennen, ist das nächtliche Tippeln, wenn sie sich auf dem Dachboden fortbewegen.

Haben Sie den Marder als „Eindringling“ ausgemacht, sollten Sie versuchen, ihn schnellstmöglich zu vergrämen, damit er keinen großen Schaden auf dem Dachboden anrichten kann. Eigenständige Versuche mit Hausmitteln und „Geheimtipps“ wie WC-Steinen können jedoch langwierig sein und bringen nur selten den gewünschten Effekt. Beauftragen Sie also lieber direkt einen Profi, der den Marder auf professionelle und schnelle Weise vergrämen kann.

Das Team von Notprofi steht Ihnen hierfür Tag und Nacht als Ansprechpartner zur Seite. So finden Sie bei Notprofi ganz einfach einen Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe und profitieren dabei von unserer einzigartigen Preisgarantie. Sollten Sie Rückfragen haben, können Sie natürlich auch jederzeit zum Telefon greifen – unsere kompetenten Berater helfe Ihnen gerne weiter!