Bettwanzen: Woher sie kommen und wie Sie die unliebsamen Tiere wieder loswerden

Haben sich Bettwanzen einmal eingenistet, ist es schwer, sie ohne professionelle Hilfe wieder loszuwerden. Denn die Wanzen pflanzen sich täglich in großen Mengen fort und sind tagsüber nicht zu sehen. Was viele Betroffene an dieser Stelle verunsichert: Woher kommen die Bettwanzen überhaupt, welche Ursache hat der Befall durch die Parasiten?

In diesem Artikel möchten wir Ihnen deshalb erläutern, wie solch ein Befall zustande kommen kann, wie Sie dieser Situation vorbeugen - und was Sie gegen die Schädlinge tun können.

Woher kommen Bettwanzen? Mögliche Ursachen für einen Bettwanzenbefall


Wo die Bettwanzen ihren eigentlichen Ursprung hatten, ist nicht ganz klar. Jedoch schätzen Wissenschaftler, dass die kleinen Schädlinge aus dem Raum Asien stammen und von dort aus, die gesamte Welt bereisten.

Heutzutage existieren Bettwanzen in jedem Land der Erde, egal ob warm oder kalt, sie werden überall heimisch. Vor allem in unseren Schlafzimmern fühlen sich die Schädlinge zu Hause.

Kein Zeichen mangelnder Hygiene

Doch woher können die Bettwanzen kommen? Die schlechte Nachricht: Es spielt keine Rolle, wie sauber Sie Ihren Haushalt führen oder auch nicht. Bettwanzen können in den besten Haushalten vorkommen.

Die kleinen Tierchen können zum einen von unterwegs oder durch den Kauf von gebrauchter Kleidung sowie Möbelstücken in den Haushalt eingeschleppt werden. Auf Reisen sind vor allem Hotels von Bettwanzen betroffen. Diese können Sie ganz unbemerkt über Ihren Reisekoffer mit nach Hause bringen.

Bettwanzen in öffentlichen Verkehrsmitteln

Aber auch in Transportmitteln wie Bussen, Zügen oder Flugzeugen sind Bettwanzen aktiv. Auch hier besteht jederzeit die Gefahr, dass Sie Schädlinge über Ihre Kleidung bis nach Hause transportieren.

In der Regel kommt dies aber glücklicherweise nicht vor, denn Bettwanzen sind nachtaktiv. Und gerade die öffentlichen Verkehrsmittel sind stets gut ausgeleuchtet. Also müssen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in Bahn, Bus oder Flugzeug keine großen Sorgen machen.

Bettwanzen in der Natur

In der Natur leben die Wanzen vom Blut der Säugetiere und nisten sich in deren Nestern ein. So können Bettwanzen ebenfalls über Vogelnester, welche sich in Haus- oder Wohnungsnähe befinden, über die Fenster oder kleine Spalten in Ihre vier Wände eindringen.

Wie können Bettwanzen übertragen werden?


Wie bereits oben angedeutet, kann eine Bettwanzen-Übertragung auf vielen unterschiedlichen Wegen stattfinden. In gebrauchten Kleidungsstücken besteht für Sie die Gefahr, dass weibliche Wanzen hierin bereits ihre Eier abgelegt haben, die für das menschliche Auge fast unsichtbar sind.

Schlüpfen hieraus dann die Bettwanzen, können diese auch weitere Textilien und Gegenstände befallen. Das gleiche gilt für gebrauchte Möbelstücke. Denn hier halten sich die Schädlinge tagsüber besonders in den Ritzen der Möbel auf.

Und zu guter Letzt lassen sich die Tiere auch über das Reisen übertragen. Die größte Gefahr ist in diesem Fall der Reisekoffer und der Schlafplatz, an dem Sie nächtigen. Es kann für Sie also durchaus Sinn machen, das Bett in Ihrem Hotel vorab auf Bettwanzen zu untersuchen.

Übertragen Bettwanzen Krankheiten?


Die Annahme, dass Bettwanzen keinerlei Krankheitserreger auf den Menschen übertragen können, wurde in den letzten Jahren viel diskutiert. Es existieren diverse Untersuchungen, die belegen, dass die Parasiten grundsätzlich ungefährlich für Menschen sind – allerdings auch Forscher, die diese Theorie widerlegen. So sollen Bettwanzen den Erreger der Chagas-Krankheit übertragen können. Hier sind bisher allerdings keine realen Fälle aufgetaucht, es wurde lediglich im Labor getestet.

Eine vollends verlässliche medizinische Aussage kann an dieser Stelle nicht getroffen werden. Sie brauchen sich jedoch im ersten Schritt keine großen Sorgen machen, wenn Sie Bettwanzenstiche an sich bemerken.

Was Sie bei einem Bettwanzenbiss tun sollten

Sollten Sie jedoch auf einen Biss allergisch reagieren, ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen und diesen behandeln zu lassen.

Eine stark juckende Haut sowie eine Entzündung am Körper kann mit rezeptfreien Salben aus der Apotheke behandelt werden. Die Symptome klingen im Anschluss innerhalb von 1-2 Tagen vollständig ab.

Daran erkennen Sie einen Bettwanzenbefall


Insgesamt gibt es bis zu 5 Indikatoren, anhand derer sich ein Bettwanzenbefall feststellen lässt. Typische Anzeichen dafür sind:

  • Die Bettwanze selbst
  • Bisse
  • Kot
  • Eier
  • Geruch

Sich vor Bettwanzen schützen: Unsere 5 Tipps


Das oberste Stichwort ist „Hygiene“ – wobei diese ja, wie bereits erwähnt, nicht immer einen Befall verhindern kann. Achten Sie dennoch vor allem bei Ihrer Bettwäsche und Kleidung darauf, diese regelmäßig bei mindestens 60 Grad zu waschen. Außerdem sollten Sie gekaufte Möbelstücke oder andere gebrauchte Gegenstände, in denen sich die Bettwanzen einnisten können, vorsorglich reinigen.

Überzug der Matratze

Waschen Sie nicht nur die Bettwäsche, sondern auch den Überzug der Matratze regelmäßig. Denn gerade dort fühlen sich die Wanzen besonders wohl.

Kleidung

Genau wie den Überzug der Matratze sollten Sie auch Ihre Kleidung regelmäßig waschen – gerade, wenn es sich um gebraucht gekaufte Kleidung handelt. Dies immer bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad, damit die Wanzen sowie deren Eier absterben.

Als Alternative können Sie Kleidungsstücke und andere Textilien auch über Nacht in eine Gefriertruhe legen. Auch diese Vorgehensweise macht die Parasiten unschädlich.

Möbelstücke

Die schmalen Ritzen von Möbelstücken gehören zu den typischen Verstecken von Bettwanzen. Diese erreichen Sie nur mit einem Dampfstrahler. 70 Grad reichen aus, um die Tiere unschädlich zu machen.

Bilderrahmen

Auch Bilderrahmen sind beliebte Nistplätze der kleinen blutsaugenden Insekten. Diese können Sie bei Bedarf ebenfalls mit einem Dampfstrahler behandeln oder die Gefrierfach-Methode anwenden.

Reisekoffer

Wenn Sie im Hotel angekommen sind, vermeiden Sie es, den Koffer und die daran enthaltenen Kleidungsstücke auf das Bett zu legen. Am besten hängen Sie die Textilien sofort in den zur Verfügung stehenden Kleiderschrank.

Gleiches gilt für die Abreise. Alle Textilien sollten direkt vom Kleiderschrank wieder in den Koffer zurückgelegt werden. Über den Zeitraum des Aufenthaltes sollten Sie den Reisekoffer stets geschlossen lassen, damit keine Bettwanzen eindringen können.

Bettwanzen loswerden: Ist die Bekämpfung so einfach?


Aufgrund ihrer Größe und der Nachtaktivität sind Bettwanzen nur schwer ausfindig zu machen, geschweige denn, ihre Nester zu finden. Die einzige Möglichkeit, die Sie als Laie haben, ist ihren Blutspuren sowie dem Kot zu folgen. Diese Spuren können Sie zu ihrem Nistplatz führen.

Doch selbst, wenn Sie diesen gefunden und beseitigt haben, können sie nicht davon ausgehen, dass sich der Befall damit erledigt hat. In den kleinsten Spalten oder Ritzen können zu jeder Zeit noch Eier liegen, aus denen selbstverständlich erneut Bettwanzen schlüpfen werden.

Professionelle Schädlingsbekämpfung muss sein

Aus diesem Grund macht die Schädlingsbekämpfung durch einen Kammerjäger bei jedem Bettwanzenbefall Sinn. Als Laie können Sie sich nie sicher sein, ob Sie auch alle Parasiten sowie deren Eier vollständig entfernt haben.

Ein Schädlingsbekämpfer hingegen verfügt über die Erfahrung und die entsprechenden Mittel, um die Bettwanzen vollständig zu beseitigen. Hierbei kann er auf verschiedene Maßnahmen zurückgreifen.

Zum einen kann der Kammerjäger die Parasiten mit chemischem Insektizid bekämpfen, welches die Tiere vergiftet. Und zum anderem kann er die Temperaturmethode anwenden, bei der ein Raum auf bis zu 50 Grad erhitzt wird. Da die Bettwanzen nur bis zu einer bestimmten Gradzahl überleben können, sterben sie bei dieser Temperatur.

Fazit: Mit Bettwanzenbefall ist nicht zu spaßen


Mit einem Bettwanzenbefall in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus ist nicht zu spaßen. Die Wanzen können sich innerhalb eines Tages um ein Vielfaches fortpflanzen und vermehren.

Leider können Sie die Schädlinge von fast überall mit ins eigene Heim einschleppen. Mit unseren Tipps zur Vorbeugung können Sie das jedoch vermeiden.

Sollte es dennoch zu einem Befall kommen, sorgen Sie dafür, dass dieser schnellstmöglich bekämpft wird. Den richtigen Fachmann dafür finden Sie schnell und einfach mit Notprofi – jetzt Kammerjäger über Notprofi anfragen und von unserer Preisgarantie profitieren!