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Kreis Heinsberg
in Nordrhein-Westfalen

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Heinsberg ist der westlichste Landkreis in Deutschland und liegt im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Köln. Zu den Nachbarkreisen gehören Viersen im Norden und Mönchengladbach im Nordosten.

Heinsberg erstreckt sich über 78 km entlang der niederländischen Grenze. Im Norden ist die Landschaft Naturpark Maas-Schwalm-Nette geprägt, im Süden liegt das Naturschutzgebiet Teverener Heide. Das Kreisgebiet gehört größtenteils zum Niederrheinischen Tiefland. 252.000 Einwohner leben in 10 Gemeinden mit einer Bevölkerungsdichte von 402 Einwohnern pro km². Heinsberg hat sieben Städte und eine Gesamtfläche von 628 km². Die Flüsse Rur, Schwalm, Wurm und Niers fließen hindurch.

Heinsberg gehört zu den prähistorischen Siedlungsgebieten, später bauten die Römer diverse Heerstraßen durch das heutige Kreisgebiet. Reste mittelalterlicher Erdhügelburgen befinden sich an mehreren Orten – sie wurden als Fliehburgen zum Schutz gegen Wikinger errichtet. Mehrere Radwanderwege (Aachen – Nijmegen, Rurufer-Radweg, Niederrhein-Route) durchqueren den Landkreis. Die 25 km lange Selfkant-Mühlenroute führt an mehreren historischen Windmühlen vorbei.

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Kreishauptstadt

Heinsberg – Verwaltungssitz des Heinsberger Kreises


Heinsberg ist Verwaltungssitz und nach Erkelenz die zweitgrößte Stadt im Landkreis Heinsberg. Sie liegt am Südwestrand des Rurtals – 35 km nördlich der Stadt Aachen. An der westlichen Stadtgrenze schließt sich Hückelhoven an.

In den 13 Stadtbezirken leben rund 41.000 Einwohner auf einer Gesamtfläche von 92 km². Die Flüsse Rur und Wurm sowie mehrere Bachläufe fließen durch die Kreisstadt. Der noch immer zu besichtigende Burg- und Kirchberg geht auf die Errichtung einer fränkischen Erdhügelburg mit eigener Kirche zurück und zählt zu den größten Motte-Arealen im Rheinland. Zwei Wehrtürme und Reste der mittelalterlichen Stadtmauer haben sich auf Burg Heinsberg erhalten sowie eine Kasematte aus dem 16. Jahrhundert.

Vollständig erhaltenes Baudenkmal ist die Stiftskirche St. Gandolf (Spätgotik) mit einer romanischen Krypta aus dem 12. Jahrhundert. Das Propstei-Gebäudeensemble aus dem 15. und 16. Jahrhundert zählt mit Torbogenhaus und Lennartzschem Haus zu den touristischen Attraktionen. Hier ist das Begas-Haus untergebracht – das Heinsberger Museum für Kunst und Regionalgeschichte.

Bedeutendste Persönlichkeit ist Carl Joseph Begas d. Ä. (1794 – 1854) – Akademieprofessor, preußisch-königlicher Hofmaler in Berlin sowie Urahn der Künstlerdynastie Begas, deren Wirken im Heinsberger Museum geehrt wird.