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Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?

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Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?

Bewegungsmelder aktivieren bei Bedarf Lampen und beleuchten autonom dunkle Bereiche. Dadurch erfüllen sie zwei zentrale Funktionen: Sie sollen zum einen ein Gefühl von Sicherheit erzeugen. Zum anderen vergrößern die Bewegungsmelder den alltäglichen Komfort.

Auf dem Markt besteht an entsprechenden Geräten kein Mangel. Vermutlich haben Sie sich deshalb auch schon einmal gefragt: Welcher Bewegungsmelder ist der richtige? Wagen wir einen genaueren Blick.

 

Welcher Bewegungsmelder ist der richtige? Einige Vorüberlegungen

Grundsätzlich lassen sich Bewegungsmelder auf zwei Arten kategorisieren:

  1. Typ des Melders
  2. Technologisches Konzept

Bei den möglichen Melder-Typen ist eine begriffliche Unschärfe zu beachten. Was Sie unter dem Begriff "Bewegungsmelder" verstehen, sind eigentlich zwei getrennte Ansätze. Fachleute sprechen von Präsenzmeldern und Bewegungsmeldern. Unterschiedliche technische Konzepte existieren dabei lediglich für die Geräte, die von den Experten als Bewegungsmelder bezeichnet werden.

 

Welcher Bewegungsmelder ist der richtige? Die technologischen Konzepte

Sie können vier technologische Konzepte unterscheiden, wie der Sensor eines Bewegungsmelders arbeitet. Diese finden Sie in Variationen bei allen bekannten Herstellern:

  • Infrarot
  • Hochfrequenz
  • Ultraschall
  • Kamera

 

» Infrarot Bewegungsmelder sind die "Allrounder" unter den Bewegungsmeldern. Sie eignen sich sowohl für den Innen- wie auch für den Außenbereich. Die Technologie registriert Bewegungsimpulse auf zwei Arten: Zum einen erkennt der Infrarot-Sensor (PIR-Sensor) Winkeländerungen. Zum anderen registriert ein PIR-Bewegungsmelder Temperaturänderungen, die zeitgleich mit den Winkeländerungen erfolgen. Regen, schnell vorbeiziehende Tiere oder durch Wind vibrierende Äste lösen ihn nicht aus. Dieser Ansatz ist die passende Antwort für den Heimgebrauch auf die Frage: Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?

 
 

» Hochfrequenz-Geräte registrieren Schwingungen. Sie reagieren damit auf alle Bewegungen. Für den Außeneinsatz sind sie ungeeignet, da es im Freien deutlich zu viele Störeinflüsse gibt. Grundsätzlich sind diese Bewegungsmelder vor allem im Sicherheitsbereich empfehlenswert. Sie überwachen zuverlässig Bereiche, in denen es keine Bewegung geben sollte.

 

» Ultraschall-Bewegungsmelder arbeiten mit dem Reflektionsprinzip. Personen, die sich bewegen, werfen die Wellen zurück. Dies registriert das Gerät und aktiviert die Beleuchtung. Dieser Ansatz garantiert für einige Vorzüge. Beispielsweise benötigt der Sensor keinen "Sichtkontakt" zur Person. Zudem lassen sich die Sensoren so einstellen, dass sie nicht auf kleine Reflexionsmuster reagieren. Tiere oder Regen werden beispielsweise ignoriert. Diese Geräte eignen sich vor allem für den Außeneinsatz. Im Inneren gibt es zu viele störende Ultraschallwellen von anderen Geräten.

 

»Kameras können sowohl Innen wie auch im Außenbereich eingesetzt werden. Sie reagieren nicht nur auf Bewegungen, sondern können sogar die Zahl der Personen bestimmen. Ein Grafikchip analysiert durchgehend die Bilder und kann Unterschiede erkennen. Spitzenmodelle sind sogar lernend. Sie können "autorisierte" Personen erkennen und sprechen nicht. Diese Art der Bewegungsmelder sind primär im Sicherheitsbereich heimisch. Im Privatgebrauch müssen Sie die Frage "Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?" nicht mit einer Kamera-basierten Lösung beantworten.

 

Präsenzmelder vs. Bewegungsmelder: Die unterschiedlichen Typen kurz erklärt

Welcher Bewegungsmelder ist aber richtige für Ihren Bedarf? Fast immer gilt: Präsenzmelder sind für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden gedacht. Sie reagieren auf die Anwesenheit einer Person. Als Beispiel: Auf der Bahnhofstoilette geht eine Lampe automatisch an, wenn Sie eintreten. Präsenzmelder lassen sich mit Licht- und mit Audiosignalen verbinden. Ihre primäre Aufgabe ist es, Energie zu sparen.

Die besten Bewegungsmelder werden hingegen auf einen bestimmten Bereich ausgerichtet. Hier registrieren sie Bewegungsimpulse und aktivieren die Beleuchtung. Für Sie bedeutet dies einerseits einen Komfortgewinn.

Kommen Sie beispielsweise abends nach Hause, wird der Weg zu Ihrer Haustür automatisch beleuchtet. Bewegungsmelder schrecken aber auch Einbrecher ab. Die plötzliche Aktivierung der Beleuchtung zeigt unbefugte Bewegungen an und erzeugt Aufmerksamkeit.

Präsenzmelder kommen klassischerweise nur im Innenbereich zum Einsatz. Neben Toiletten sind Treppenhäuser ein typischer Einsatzort. Bewegungsmelder werden sowohl innen wie außen eingesetzt. Allerdings eignet sich nicht jedes technologische Konzept für den Außeneinsatz. Bei der Frage "Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?" ist hier auch zu berücksichtigen, dass der Sensor nicht auf Tiere oder beispielsweise Äste reagieren sollte. Hierfür gibt es spezielle Bewegungsmelder die nicht auf Tiere reagieren.

 

Fazit: Einsatzgebiet entscheidet

Zwei Bewegungsmelder

Die Ausgangsfrage lautete: Welcher Bewegungsmelder ist der richtige? Die Erläuterungen zeigen, dass es keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt. Ihr Einsatzbereich entscheidet. Mit einer entsprechenden Festlegung können Sie die Zahl der in Frage kommenden Geräte reduzieren.

Es macht dann Sinn, dass sich mit den spezifischen Modellen im Detail beschäftigen. Funktionsumfang, Robustheit, wie lässt sich der Bewegungsmelder anbringen?- und natürlich der Preis können sich erheblich unterscheiden. So verhindern Sie, dass Sie nach Ihrem Kauf einen traurigen Befund stellen müssen. Ihre Antwort auf die Frage "Welcher Bewegungsmelder ist der richtige?" wird kein enttäuschtes "der nicht" sein.