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Welche Türen gibt es?

Türarten im Überblick.

Autorenavatar

 

Türen trennen Innen- und Außenbereich oder grenzen Räume voneinander ab. Doch Tür ist nicht gleich Tür: Je nach Ort und Einsatzzweck kommen in unseren Häusern und Wohnungen ganz unterschiedliche Türarten zum Einsatz.

Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Türen es gibt und welche Funktionen sie erfüllen.

 

Welche Türen gibt es?

Die wichtigsten Türarten im Überblick

Welche Türen es gibt - diese Frage lässt sich auf unterschiedliche Weise beantworten. Zum einen nach Ort und Funktion: Außentüren bilden den Abschluss nach außen hin, während Innentüren für die Raumaufteilung im Haus oder in der Wohnung sorgen. Zum anderen nach dem Konstruktionsprinzip: Die bekannteste Türart ist sicher die Anschlagtür.

Eine Anschlagtür besteht aus einem festen Türrahmen und einem beweglichen Türblatt, auch Türflügel genannt. Scharniere an einer Seite des Türrahmens erlauben das Schwenken des Türblatts, an der anderen Seite des Türrahmens befindet sich das Türschloss. Das Türblatt kann nur in eine Richtung geöffnet werden und "schlägt" dann an den Türrahmen an.

 

Welche Türen gibt es sonst noch?

- Schiebetüren: Hier bewegt sich der Türflügel in einer Laufschiene parallel zur Wand, so wird Platz gespart. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass eine Schiebetür mit Schloss und verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Glas etc.) ausgestattet ist.

- Schwingtüren: Im Unterschied zu Anschlagtüren lässt sich hier der Türflügel in beide Richtungen, nach außen und nach innen hin, bewegen.

- Falttüren: Diese Türen verfügen über ein faltbares Türblatt und sind ebenfalls sehr platzsparend.

- Automatiktüren: Hier sorgt ein Motor mit einem vorgeschalteten Getriebe, oft in Verbindung mit einem Bewegungsmelder, für ein automatisches Öffnen und Schließen des Türflügels. Wichtig sind Automatiktüren etwa bei der Gestaltung einer barrierefreien Wohnumgebung.

 

 

Welche Türen gibt es im Außenbereich?

Außentüren trennen den privaten vom öffentlichen Bereich. An sie werden in Bezug auf Wärmedämmung und Einbruchsschutz besondere Anforderungen gestellt. Welche Türen gibt es nun im Außenbereich? Die wichtigste Außentür ist natürlich die Eingangstür. Sie muss als Teil der Fassade einerseits bauphysikalischen Anforderungen (Wärmeschutz) gerecht werden, andererseits soll sie auch in ihrem Design überzeugen. Panzerriegel für Türen können zusätzlichen Schutz bieten. Zusätzlich verfügen viele Häuser über eine oder mehrere Nebeneingangstüren, beispielsweise im Bereich von Keller oder Garage.

Balkon- und Terrassentüren sind in der Regel verglast und heißen daher auch Fenstertüren. Hier lohnt sich eine zusätzliche Sicherung für Balkontüren. Geschlossen werden sie - ähnlich wie Fenster - entweder mit einem Dreh-Kipp- oder einem Dreh-Schiebe-Mechanismus. Neben dem Einbruchschutz für Fenster im geschlossenen Zustand ist es auch möglich gekippte Fenster sichern zu lassen. Besonders komfortabel sind Hebeschiebetüren mit einem Rollmechanismus, die ohne Bodenschwelle oder Türrahmen auskommen.

Bei allen Außentüren spielen Sicherheitsaspekte eine besondere Rolle - welche Türen es gibt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, lesen Sie im letzten Absatz dieses Artikels.

 

Welche Türen gibt es im Innenbereich?

Bei Innentüren ist für die meisten Bauherren die Ästhetik das entscheidende Kriterium: Die Tür soll sich harmonisch in das Raumbild einfügen. Am Markt findet man eine entsprechend große Vielfalt an Materialien (etwa Holz, Glas oder Metall) und Bauweisen, die keine gestalterischen Wünsche offen lassen.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich etwa flächenbündige Innentüren, bei denen das Türblatt eine Ebene mit der Wand bildet. Neben dem Design sollten aber auch bei Innentüren funktionale Gesichtspunkte nicht außer acht gelassen werden: Je nachdem, wo die Tür eingesetzt wird, können etwa schalldämmende oder wärmedämmende Eigenschaften erwünscht sein. Welche Türen es gibt, um auch diese funktionalen Aspekte zu erfüllen, lesen Sie im folgenden Absatz.

 

Türen mit "inneren Werten" - Funktionstüren

Sogenannte Funktionstüren verfügen über spezielle Eigenschaften, um Sicherheit und Komfort in den eigenen vier Wänden zu erhöhen. Häufig werden sie in verschiedene Klassen unterteilt, die sich durch definierte Normwerte bestimmen. In vielen Bereichen sind Funktionstüren gesetzlich vorgeschrieben. Welche Türen gibt es nun, die sich durch besondere "innere Werte" auszeichnen?

- Einbruchsschutztüren leisten durch Material, Bauweise oder spezielle Schließsysteme erhöhten Widerstand gegen Einbruchsversuche. Sie kommen vor allem als Außentüren zum Einsatz, können aber auch im Innenbereich sinnvoll sein, um sensible Räume besonders zu schützen.

- Brand- und Rauchschutztüren schützen vor dem Übergreifen von Feuer und Rauchgasen. Sie kommen in Heizräumen oder zur Sicherung von Fluchtwegen zum Einsatz. Eine Brandschutztür wird auffällig als solche gekennzeichnet (siehe Foto).

Kennzeichnung Brandschutztür

- Schallschutztüren verfügen über schalldämpfende Eigenschaften. Qualitativ hochwertige Innentüren weisen heute serienmäßig Schalldämmungswerte auf, wie sie im Wohnbereich sinnvoll sind. Ein erhöhter Schallschutz empfiehlt sich für sensible Bereiche wie etwa Arztpraxen oder auch Büroräume. Zudem sollten Wohnungseingänge in Mehrfamilienhäusern durch Schallschutztüren ausgestattet sein.

- Wärmedämmende Türen sollen den Verlust von Wärmeenergie nach außen hin reduzieren. Sie werden in mehrere sogenannte Klimakategorien unterteilt. Neben Außentüren sollten auch Türen, die beheizte von unbeheizten Räumen trennen, über einen erhöhten Wärmeschutz verfügen.

- Feuchtraumtüren kommen im Sanitärbereich zum Einsatz und sollen verhindern, dass Einrichtung, Bausubstanz oder die Tür selbst durch Feuchtigkeit Schaden nehmen.